DSLR camera remote mit Ipad im Studio

Screenshot Ipad-AppWie ja vor einigen Tagen angekündigt, habe ich am letzten Wochenende das Fernsteuer-App  DSLR Camera Remote von onOne-Software im Studio getestet und genutzt.

Vor der Installation auf dem Ipad kam erst einmal eine böse Überraschung. Statt der vermeintlichen 15,99 Euro mußten im Appmarket leider 39,99 Euro für dieses App bezahlt werden. Nach kurzem Zögern, habe ich es dann geladen. Die Neugier war dann doch zu groß. :-)

Vor Ort habe ich dann zwischen Notebook und Ipad ein Adhoc-Wlan eingerichtet. Starten der Server-Software (Achtung unbedingt Vers. 1.4 nutzen) und Verbindung mit dem App funktionierten problemlos. Die Kamera wurde mit einem 5m langen USB-Kabel an das Notebook angeschlossen. Wie vermutet ist dies nicht sehr optimal, da ich im Laufe der 3 Stunden bestimmt 4-5 mal das Kabel unfreiwillig aus der Kamera gezogen hab. Allerdings funktionierte nach dem erneuten Einstecken, sofort alles wieder.

Ein Lichtset habe ich dann mal mit dem Ipad in der Hand am Standort des Models eingerichtet, und bin dabei zu einigen Selbstbildnissen gekommen. Praktikabler war es für mich das Ipad als Testmonitor neben dem Fotografen-Standort liegen zu haben und die Bilder  auf dem guten Display sofort zu beurteilen. Das funktioniert um Klassen besser und genauer, als auf dem Monitor meiner EOS 50D.

Nebenbei wurden die Fotos auch noch sofort zweifach gespeichert. Einmal auf der CF-Karte in der Kamera (kann per App eingestellt werden) und auf dem Notebook in einem vorher bestimmten Verzeichnis.

Fazit nach dieser Session: Ich werde das Ipad wieder mit zu shootings ins Studio nehmen. Sicher wird man noch weitere Features der SW bei der weiteren Arbeit nutzen können.

Mit Frank Socha vom Studiorama habe ich mich vor und nach dem Shooting über das App ausgetauscht, was etwas zur Ungeduld beim Model führte :-) . Frank brachte noch die Nutzung bei der Tabletop-Fotografie ins Spiel. Mit Liveview und Dauerlicht kann man sicher die Fotos bestens vorbereiten und auf dem Ipad verschiedene Sicht- und Lichtsituationen durchspielen. Werde ich demnächst auch einmal austesten.

Auf diesem Wege auch mein Dank an Katja und Frank vom Studiorama für die perfekte und freundliche Betreuung. Einfach empfehlenswert :-) )

und so fing alles an: Kamera-Fernbedienung via Ipad

Kamera-Fernbedienung via Ipad

Beim Stöbern nach Foto-Software bin ich vor einigen Tagen auf ein Fernsteuerprogramm für Canon und Nikon-Kameras via Ipad gestossen. Da ich technischen Spielereien immer schon aufgeschlossen war :-) und es eine kostenfreie Testversion gab, habe ich sofort den Download angestossen.

Ipad und Laptop für DSLR Remote Control

Die ersten Testeindrücke möchte ich hier wiedergeben: Die Lösung DSLR Camera Remote von onOne Software besteht aus zwei Teilen. Zum Einen aus der Server-SW (Windows oder Mac-OS) und einem App für Iphone und Ipod (ein spezielles Ipad-App soll bald folgen). Auf der Website des Herstellers ist auch eine Kompatibilitätsliste der funktionierenden Kameramodelle zu finden.

Die Installation der Server-SW auf einem Notebook und des Apps auf meinem Ipad verlief problemlos und schnell. Allerdings ist das App natürlich noch nicht für den großen Bildschirm des Ipad optimiert.

Nachdem ich meine EOS 40D per USB-Kabel mit dem Notebook verbunden hatte, erkannte die Software schnell die Kamera. Danach noch ein Verzeichnis eingerichtet, Bridge geöffnet und dieses Verzeichnis ausgewählt. Nachdem das App gestartet war fand es auch sofort den Server in meinem Home-Wlan. Falls kein Wlan-Netz vorhanden ist, kann man Ipad und Laptop auch mit einem Adhoc-Wlan verbinden.

Ipad-App DSLR Remote Control

Das kostenlose App, kann die Kamera nur auslösen aber nicht die Einstellungen verändern, zeigt aber die Werte für Blende, Iso etc. an. Schnell den Fire-Button gedrückt und schon löste die Kamera aus, das Foto wurde auf dem Laptop gespeichert und auf dem Ipad angezeigt. Alles schnell, einfach und problemlos.

Aber was kann denn nun Sinnvolles mit der Anwendung machen?

M.E. ist das Haupteinsatzgebiet die Studiofotografie, da ja doch einiges an Technik bzw. Geräten benutzt wird.  Das Licht einstellen und dabei direkt neben dem Model das Ergebnis prüfen zu können hat schon was. Noch nützlicher ist in meinen Augen dass die App das Bild auch darstellt, wenn man direkt an der Kamera auslöst. Das Foto ist sofort auf dem Rechner gespeichert und man kann das Ipad als großen Kontrollmonitor kabellos überall im Studio nutzen. Damit kommen wir aber auch zum Nachteil: das USB-Kabel vom Laptop schränkt einen doch ein. Aber gibt es nicht auch schon wireless-usb …. ;-)

Ich werde also jetzt auf das Erscheinen der Ipad-App warten und dann die 16,– Euro fürdie App investieren. Die Featurelist auf der Website liest sich gut :-) . Werde dann hier über meine Erfahrungen bericheten.